Daniel Glattauer: Geschenkt

Der neue Roman von Daniel Glattauer ist super geschrieben wie immer, und außerdem SAUKOMISCH!

Schlimmer geht ja bekanntlich immer.
Nicht nur, dass Gerold Plassek sein Job als Journalist bei einer Gratiszeitung offensichtlich langweilt (das versteht jeder, der schon mal dieses mitunter zweifelhafte Vergnügen hatte ;-) und er weder angeregt noch wirklich interessiert ist... er hat auch noch den 14 Jahre alten Manuel bei sich in der Redaktion hocken, der ihn nicht besonders mag (leicht untertrieben...), aber leider sein Sohn ist, was Manuel selbst aber nicht weiß.

Manuel beobachtet Gerold beim Nichtstun. Und verachtet ihn.
Lustig ist, dass das Leben oft die besten Geschichten schreibt, so auch in diesem Fall: Gerold veröffentlicht einen Artikel über ein überfülltes Obdachlosenheim. Und nun beginnt es...

Ein anonymer Spender ist der Beginn einer wahren Serie von Wohltaten - und Gerold wird immer mehr zur Person des öffentlichen Interesses...

Zynisch komisch, irgendwie...
Dass Manuel dann beginnt ihn zu mögen, ist da irgendwie eine Art "überflüssige Beigabe" ;-) Aber okay.

Gönnen wir es den beiden Figuren, dem Autor,  und vor allem: den Lesern.

Fazit: unbedingt lesenswert!
Unter anderem hier erhältlich: http://www.amazon.de/Geschenkt-Roman-Daniel-Glattauer/dp/3552062572/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1409410672&sr=1-1&keywords=daniel+glattauer

Kommentare

Beliebte Posts