Korrupte Schneemänner...

Annelies Umlauf-Lamatsch ist die Autorin, der kleine Leser das Buch "Die Schneemänner" verdanken. Ich persönlich finde ja, dass ihre Schneemänner ein schwerer Fall von "total korrupt!" sind... aber vielleicht macht sie genau das zu einem Garant für allerlei lustige Ereignisse, wie sie in echt hoffentlich niemals stattfinden.

Da besucht man ja sogar ein Kind in seinem Zuhause, dem Forsthaus...
Mit einem flutenden Ende.

Der Korrupteste von allen ist der kleine Wutzl, der es schafft, unentwegt irgendeine neue (halbwegs schlimme ;-) Idee auszubrüten. Brav sein - also, das ist keine Option für ihn!

Denkenswert finde ich, dass ihm letztlich aber sogar ein   - eigentlich unbeteiligtes -  Eichhörnchen hilft, als ihm der große Hirsch aus dem Wald die Nase wegfuttert (er hat gelbe Rüben gern...). Das Eichhörnchen hat eine gelbe Karotte in seinem Vorrat (auf den ersten Blick ein wenig unglaubwürdig? aber lustig) und holt diese, um sie dem heulenden Wutzl zu schenken.

So ist alles wieder gut :-)

Ein Herz für Schneemänner


Gut ist auch das ebenfalls korrupte Ende: Wutzl, Strutzl und das dicke Sopherl marschieren in den Wald und wohnen von da an in der warmen Jahreszeit tief drin in einem Berg: im Eispalast.

Annelies Umlauf-Lamatsch beweist auch abschließend, dass sie ein Herz für Schneemänner hat: sie weist die "lieben Kleinen" darauf hin, dass sie doch bitte schön auch im neuen Winter für viele lustige, kleine und große, Schneemänner, sorgen möchten. Weil ja der kleine Wutzl im Winter den Eispalast verlässt, um zu schauen, wie viele nette neue Freunde er draußen in der Schneelandschaft antreffen kann!

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